Ein Kunstprojekt, das Herzen berührt

Zur Landesgartenschau hat der ambulante Emmaus Kinder- und Jugendhospizdienst der EK Pflege ein besonderes Projekt ins Leben gerufen: Zwei große Schmetterlinge sollen die Arbeit des Hospizdienstes sichtbar machen und gleichzeitig viele Menschen miteinander verbinden.
„Der Schmetterling steht symbolisch für Verwandlung – von der Raupe über den Kokon bis hin zum fertigen Schmetterling. Dieses Bild greift auch die Erfahrungen vieler Familien auf, die vom Kinderhospizdienst begleitet werden. Die Arbeit der Ehrenamtlichen und Fachkräfte besteht darin, Familien in herausfordernden Lebenssituationen zu unterstützen, Zeit zu schenken und ihnen zur Seite zu stehen“, heißt es in einer Pressemitteilung des Eichsfeld-Klinikums.
Die beiden rund 2 x 2 Meter großen Holzschmetterlinge stehen nun auf dem Gelände der Landesgartenschau in Leinefelde. Die Flügel des ersten Schmetterlings wurden bereits von Schülerinnen und Schülern der Lorenz-Kellner-Grundschule und der Tilman-Riemenschneider-Grundschule aus Heiligenstadt farbenfroh gestaltet. Mit viel Kreativität und Fantasie haben die Kinder den Flügeln ihre ganz eigene, individuelle Note verliehen.
Der fertige Schmetterling dient während der Gartenschau als Fotomotiv und lädt Besucherinnen und Besucher zum Innehalten ein. Der zweite Schmetterling entsteht im Laufe der LGS gemeinsam mit betroffenen Familien, Besucherinnen und Besuchern sowie Mitarbeitern des Kinder- und Jugendhospizdienstes. Kleine Naturmaterialien werden dabei gestaltet und anschließend auf den Flügeln angebracht. So wächst das Kunstwerk Schritt für Schritt weiter. Der Emmaus Kinder- und Jugendhospizdienst lädt hierzu an folgenden Terminen alle Interessierten und Besucherinnen und Besucher ein, sich am Projekt zu beteiligen:
- 01.06.2026 Kindertag bei der Landesgartenschau
- 27.06.2026 Wuselgarten bei der Landesgartenschau
- 09.09.2026 Wuselgarten bei der Landesgartenschau
Am Ende entstehen zwei große Schmetterlinge, die zeigen, wie aus vielen kleinen Beiträgen ein gemeinsames Zeichen der Hoffnung werden kann. Mit diesem Projekt möchte der ambulante Kinder- und Jugendhospizdienst nicht nur auf seine Arbeit aufmerksam machen, sondern auch dazu einladen, miteinander ins Gespräch zu kommen und mehr über Kinderhospizarbeit zu erfahren. Ein besonderer Dank gelte allen Unterstützerinnen und Unterstützern des Projekts, heißt es in der Mitteilung des Eichsfeld-Klinikums abschließend.







